In den Fängen der Netzsucht

Ja, ich habe schon akzeptiert, ein gewisses Suchtverhalten was Soziale Netzwerke angeht an den Tag gelegt zu haben. Und ebenso habe ich mich schon von diversen Netzanbindungen und Accounts getrennt.

Gestern jedoch erschrak ich mal wieder, weil ich den Tipp mit dem Veröffentlichen von Google+ Post per RSS Feed auf Facebook und Twitter von gpluseins.de ausgetestet habe.

Warum? Gute Frage.

Weil es unter den Nägeln brannte. Und vielleicht, weil es so einfach funktioniert.

Aber wenigstens habe ich schnell eingesehen, das dieser etwas komplizierte Weg über Blogger Posts und RSS Feeds aus meiner Sicht nicht ästhetisch genug aussieht. Ich habe es schnell wieder rückgängig gemacht. Brauch‘ ich nicht. 

Was bleibt, ist dennoch dieses Gefühl des schlechten Gewissens. Wo findet man gleich wieder die Anonymen Sozialnetzwerker?

Update [13.07.2011, 17:10]
Und jetzt seht Euch das an: http://plusfeed.appspot.com/GooglePlusID 

Hach…!

    Zuviel Internet und Social Media? – Dann wird es Zeit, Ballast abzuwerfen!

    Alles, was es so gibt im sozialen Netz ist gut mehr oder weniger sinnvoll. Allerdings sollte man selbst manchmal die Notbremse ziehen und sich von einigen Dingen trennen, die man nur hat, weil es sie eben gibt. 
    Quelle: http://www.ethority.de/weblog/social-media-prisma/
    Ich habe – oder besser hatte Accounts, die ich gar nicht brauche. Dazu gehört beispielsweise Tumblr. Gerade heute habe ich zwei angelegte und ungenutzte Blogs gelöscht und gleich meinen Account deaktiviert. Brauch‘ ich nicht. 
    Von Flavors.me habe ich mich auch getrennt. Ist ja auch nur eine Spielerei. Brauch‘ ich nicht. 

    Ebenso wenig nutze ich Flickr. Brauch‘ ich nicht. 

    Und so werde ich weiter vorgehen. Als nächstes nehme ich mit glaube ich meinen Posterous-Account vor. Nach anfänglicher Euphorie nutze ich es so gut wie gar nicht mehr. Bloggen kann man auch mit Google’s Blogger. Also: Brauch‘ ich nicht. 


    Apropos: Google hat mir mit seinem Konzept von beinahe allem „unter einem Dach“ die Augen geöffnet. Ich werde mein Netzleben jetzt wesentlich schlanker halten. Behalten werden ich definitiv Twitter, weil es so informativ und witzig ist. Facebook bleibe ich auch noch treu, weil dort (noch) die meisten meiner Freunde angemeldet sind. 
    Aber danach kommen doch fast nur noch Google-Produkte oder -Dienste, die mich interessieren. Seit Google+ werden ja auch die Dienste Picasa und Blogger weiter in die Welt der Suchmaschine integriert. Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird. Mir ist es egal, ob Google+ das neue Facebook ist. Mir gefällt es richtig gut.

    Daher werde ich weiter Ballast abwerfen, mir weniger Zugangsdaten merken müssen und einfach mehr „googeln“. 

    Irgendwie fühle ich mich jetzt auch schon viel leichter. 
    Hach…!

      Und, macht Google+ nun süchtig?

      Ja, ich habe mich heute bei Google+ angemeldet. Ein Kollege half mir mir freundlicherweise mit einer Einladung.

      Ich muss schon sagen, dass alle, die in letzter Zeit Facebook schlecht geredet und sich auf Google+ gefreut haben recht hatten: es ist wunderschön! 😉

      Es macht einfach Spaß, diese neue, aufgeräumte und hübsch animierte Oberfläche zu nutzen. Ich finde sie so gelungen, dass ich es absolut lächerlich finde, wenn jetzt Leute Facebook-Skins entwickeln, um den sogenannten Facebook-Killer dabei auch schön blau aussehen zu lassen.

      Und um auf die Frage in der Überschrift einzugehen:

      Ja!

      Definitiv.