Danone kann zaubern!

Ich bin heute auf einen beeindruckenden Zaubertrick des französischen Lebensmittelkonzerns Danone gestoßen. Der Trick nennt sich Activia und baut darauf auf, dass dieses Produkt mehr bietet, als eigentlich möglich sein dürfte. 
„Drei Zutaten – und sonst nichts.“, verspricht der Hersteller: 
Die drei Zutaten sind laut Verpackungsaufdruck Naturjoghurt, Erdbeeren und Rohrzucker. Auf unerklärliche Weise gelingt es Danone bei diesem Zauberkunststück, trotz der eher spärlichen Zusammensetzung dennoch Spuren von Gluten, Soja, Mandeln und anderen Nüssen, Erdnuss und Sesam in dem Joghurt auftauchen zu lassen. So verrät es zumindest der Allergenhinweis im Kleingedruckten auf der Banderole. 
Das ist wirklich großartig! Welche Wunder kann ein Konzern mit diesem sagenhaften Talent wohl noch vollbringen? Wasser aus Sand? Oder Geld aus Altpapier? 
Schon in der Vergangenheit sorgten unerklärliche Versprechungen bei ähnlichen Tricks Produkten für großes Aufsehen. Der Erfolg dieser magischen Produkttechnologie gipfelte in der Preisverleihung des Goldenen Windbeutels im Jahre 2009. 
Ich bin gespannt, was uns in dieser Richtung noch alles erwartet. Freuen wir uns drauf! 

    Leben mit Menschen. Und die Folgen.

    Ich habe nie wirklich einer Wohngemeinschaft gelebt. Nur einmal, für ein Jahr als einer von zwei Untermietern im Haus einer älteren Dame. Lief alles reibungslos. 
    Die WG-Bewohner unter Euch werden als Reaktion auf das Folgende wahrscheinlich nur kurz mit der Schulter zucken, für mich allerdings ist das … naja, unverständlich. Dort, wo ich zur Arbeit gehe, teilen wir uns in der Gemeinschaftsküche einen Kühlschrank. Genau gesagt sogar zwei. 
    Ich nutze diese Kühlmöglichkeit für die Aufbewahrung einer Packung Streichbutter (mit Olivenöl) und eines kleinen Vorrats an Naturjoghurt-Bechern. Es gibt regelmäßig zwei Auslöser, die mich dazu bringen, den sonstigen Kühlschrankinhalt mal genauer zu untersuchen: 
    1. Auffallend unangenehmer Geruch 
    2. Wachsende Platznot aufgrund sich stapelnder Lebensmittelverpackungen mit zweifelhaftem Inhalt
    Heute war es wieder soweit – eine kleine Schale mit Untertasse als Deckel zog meine Aufmerksamkeit auf sich. Eigentlich wusste ich schon vor Abnehmen der Untertasse, was mich erwartet. Aber seht selbst: 
    Ist schon lecker, oder? Ich will mich in keiner Weise darüber beschweren, solche Dinge finden zu müssen. Dieses leckere Mahl ist auch eher die Ausnahme unter den „Wie-wirkt-sich-das-abgelaufene-MHD-auf-meine-Lebensmittel-aus?“-Experimenten.  
    Alles kein Drama. Die eigentliche Besitzerin des „CousCous aus der Vergangenheit“ meldete sich auch schon eine halbe Stunde, nachdem ich das Foto rumgeschickt hatte. 😉 
    Ja, ich bezeichne mich selbst als pedantisch, ordnungsliebend und aufräumsüchtig. Manche nennen mich sogar schon „Monk“.

    Warte, vielleicht liegt darin das Problem…?