Und täglich grüßt die Profitgier!

Fast jeden Tag das gleiche Spiel: Auf mehr oder weniger legalen Wegen bereichern sich Menschen ohne Rücksicht auf Verluste.
Da regt man sich beispielsweise über Herrn Dr. Biner Bähr auf, den Insolvenzverwalter des Unternehmens TelDaFax. So soll er doch tatsachlich unrechtmäßige „Abzockerverträge“ bei geprellten Kunden eintreiben. – Wer will es ihm verdenken, schließlich hat er sein Handwerk in der Uni gelernt.
Oder die umstrittenen Ministerpensionen der kürzlich gescheiterten Jamaika-Koalition im Saarland. Nach zwei Jahren stehen den ausgeschiedenen Ministern die entsprechenden Pensionen zu. Sicherlich: die 1.700 Euro monatlich ab dem 60. Lebensjahr klingen nicht nach sonderlich viel. Dennoch muss jeder Normalverdiener lange daran stricken, um solche Bezüge zu generieren. Und oben drauf bekommen die Kurzzeit-Minister auch noch 152.000 Euro Übergangsgeld innerhalb von zwei Jahren.
Wer das zahlt ist klar, nicht wahr?
Und dennoch frage ich mich als Steuerzahler, ob ich nicht genauso die Hand aufhalten würde, hätte ich die Gelegenheit dazu.

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