Netto macht das schon. Also, das mit den QR-Codes.

Man hört und liest ja oft, dass der QR-Code (QR = Quick Response) vor allem von Marken noch zu wenig genutzt wird.

Die Marketingabteilung des Filialisten „Netto Marken-Discount“ hat sich daher im neuesten Prospekt ein Gewinnspiel ausgedacht, um dadurch das offensichtliche Ungleichgewicht zwischen denen, die diese Codes nutzen und den vielen anderen, die es eben nicht tun, auszugleichen. Nahezu jedes Produkt kann gescannt werden.

Die Seite der Delikatess Leberwurst sieht z.B. so aus.

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Achtzehnkommafünf Millionen Pfund. Immer wieder gut.

Ich liebe diese Spam-Mails*:

„Guten Tag.
Ich bin Mr. Jackie Galopp aus Harlesden, North West London, hier in England. Ich arbeite mit NatWest Bank London. Bei allem Respekt und Achtung, ich schreibe Ihnen aus meinem Büro und möchte Ihnen vorschlagen, ein Geschäft, das von immensem Vorteil für uns beide sein wird. In meiner Abteilung, wobei das Private Banking Manager (Greater London Regional Office), entdeckte ich eine verlassene Summe von £ 18.500.000 GBP (Achtzehn Millionen £ 500.000) in einem Konto, das zu einem unserer ausländischen Kunden Dr. Erin Jacobson gehört, die gestorben mit seiner ganzen Familie in Montana Flugzeugabsturz am 23. März 2009, auf ihrem Weg zu einer Gruppe Himmel Urlaub.

Die Wahl der Kontaktaufnahme Sie wurde aus der geographischen Natur, wo Sie leben, vor allem aufgrund der Sensibilität der Transaktion und die Vertraulichkeit hier geweckt. Jetzt hat unsere Bank für keine der Verwandten gewartet zu kommen-up für die Behauptung, aber niemand hat das getan. Ich persönlich habe schon in der Suche die Verwandten für 2 Jahre jetzt erfolglos, ich suche Ihre Zustimmung an Sie als nächsten Angehörigen / Berechtigte an den Verstorbenen zu präsentieren, so dass die Erlöse aus diesem Konto auf £ 18.500.000 GBP bewertet an Sie ausgezahlt werden kann.

Dies wird ausgezahlt oder geteilt werden, in diese Prozentsätze, 60% für mich und 40% für Sie. Ich habe alle notwendigen rechtlichen Dokumente, die zur Sicherung dieses Anspruchs wir vorhaben zu tun, werden gesichert. Ich brauche nur in Ihrem Namen zu den Dokumenten zu füllen und legalisieren sie vor dem Gericht hier, um Sie als berechtigten Empfänger nachweisen.

Alles, was ich jetzt verlangen, ist Ihre ehrliche Zusammenarbeit, Verschwiegenheit und Vertrauen, damit wir sehen diese Verhandlung durch. Ich garantiere Ihnen, dass dies unter einer legitimen Anordnung, die Sie von einer Verletzung des Gesetzes schützt ausgeführt.

Bitte geben Sie mir die folgenden: wie wir haben fünf Tage, um es durch. Dies ist sehr URGENT PLEASE.
1. Vollständiger Name
2. Ihre Telefon-Nummer
3. Ihre Kontaktadresse.

Gestützt durch eine methodische Suche gegangen, habe ich mich entschlossen, Sie zu kontaktieren hoffen, dass Sie diesen Vorschlag interessant finden. Bitte auf Ihrer Bestätigung dieser Nachricht und geben Sie Ihr Interesse, werde ich Ihnen weitere Informationen liefern. Bemühen sich, lassen Sie mich Ihre Entscheidung, anstatt mich warten. Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir nach dem Empfang der E-Mail oder rufen Sie mich an Tel: +447024011974,

Mit freundlichen Grüßen,
Mr.Jackie Galopp.“
*Nicht. 

    Schrecksekunde oder Luxusproblem?

    Jeder, der Apples iPhone 4 oder auch 4S nutzt, weiß um die Zerbrechlichkeit der aus Glas gefertigten Vorder- und Rückseite des heiß geliebten, täglich genutzten Smartphones. Aus genau diesem Grund dürfte auch fast jeder Besitzer eines solchen Geräts die ein oder andere Schutzhülle für selbiges gekauft haben. So auch ich. Mehrere sogar. 
    Wie es aber oft ist, verlieren solche Schutzuntensilien schnell des Reiz des Neuen und man lässt sie gerne wieder in der Schublade. „Sie tragen zuviel auf“ oder „Hüllen sind Staubfänger“ sind dann die Argumente. 
    Und die Erfahrung zeigt ja auch, dass selbst ohne Schutzhülle das iPhone einen Sturz oder Schlag durchaus unbeschadet überstehen kann. Vielleicht auch zwei oder drei Stürze. Gestern allerdings erlebte ich meine persönliche Schrecksekunde, als mir das geliebte Gadget beim Bücken aus der Brusttasche fiel: Fallhöhe  knapp ein Meter, Untergrund Asphalt (ein Parkplatz). Das Gerät lag auf dern Frontseite, Scherben und Glasstaub waren zu sehen. Beim Umdrehen dann der schlimme Moment: 
    Die fehlende Glasabdeckung gibt den Blick ins Innere frei
    Ein Totalschaden der Glasabdeckung! Alles andere war weiterhin voll funktionsfähig. Mich durchfuhr nur ein relativ kleiner, kurzer Adrenalinstoß und ein einziges, leises „Sch…“ krächzte aus dem erkälteten Hals hervor. Ich war selbst verwundert über meine Gelassenheit. Ich war allerdings auch spät dran auf dem Weg zur Arbeit – Schauplatz des Geschehens war der Parkplatz eines Bäckers. Mit einem „Das kriegen wir schon wieder hin“ im Hinterkopf fuhr ich ins Büro.
    Nach kurzen Telefonaten mit T-Mobile („Sie können Ende Februar Ihren Vertrag verlängern. Warten Sie halt 25 Tage.“) und einem Besuch der Supportseiten von Apple („Mit Apple Care geht es Ihnen viel besser“)  blieb mir nur die Suche nach einer iPhone-Reparaturwerkstatt, obwohl ich solchen Geschäften immer skeptisch gegenüber stand. Mit der I-S-H Hannover fand ich aber einen Partner, der mir schnell und kompetent helfen konnte. Und obwohl die an diesem Tage erwartete Lieferung der neuen iPhone 4 Displays erst gegen halb sechs Uhr bei I-S-H eintraf, konnte man das Display noch am gleichen Tag austauschen. 
    Preis für den Displaytausch: 129,00 Euro. Gewonnene Erfahrung, was den Sinn von Schutzhüllen bei Smartphones aus Glas angeht: unbezahlbar. Als Alternative wäre nur ein Austausch über Apples Kundenservice oder T-Mobile selbst möglich gewesen. Beides hätte allerdings mehrere hundert Euro gekostet und auch etwa eine Woche lang ein Leben ohne Smartphone bedeutet. Ausgeschlossen. 
    Ich lasse mich jetzt selbst überraschen, wie lange denn meine Schutzhüllen-Phase dauern wird… Denn natürlich war mir auch vor dem gestrigen Tag bewusst, dass eine Brusttasche durchaus ein gefährlicher Aufbewahrungsort ist. 

    Update (05.02.2012):
    Die Hülle ist schon wieder runter, aber immerhin durch den Bumper von Apple ersetzt. Ich sag‘ ja: Luxusprobleme…