Mobiler Kartenverkehr

Gestern habe ich zum ersten Mal Google Maps für iOS 6 zur Navigation genutzt. Und zwar für ganze zwei bis drei Minuten. Das Ergebnis beim Überprüfen meines genutzten Datenvolumens offenbarte: Der nur wenige Minuten dauernde Ausflug in die Google-Navigation kostete mal eben 53 MB!

So gut wie die Google Maps App gegenüber Apples eigenem Kartendienst angeblich sein soll: Dieser hohe Datenverbrauch lässt mich vermuten, dass die kalifornischen Highways alle durchgehend mit WLAN ausgestattet sind.

Was wäre gewesen, wenn ich eine ganze Viertelstunde unterwegs hätte sein müssen? Fazit: Ich habe überhaupt kein Problem mit Apples eingebautem Kartendienst.

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POI in Hamburg

Beim Einchecken im Hotel in Hamburg fällt auf, dass an der Rezeption scheinbar vermehrt nach dem Apple Store gefragt wird, als offensichtlicher Point of Interest.

Was ich angesichts der sehr gelungen Umsetzung der verschiedenen Themenwelten auf den Stockwerken gar nicht nachvollziehen kann. Allein die Fahrt im Aufzug ist … außergewöhnlich.

Der Tod ist groß

Wir hasten durchs Leben. Der Beruf scheint uns das Wichtigste auf der Welt zu sein. Materielle Dinge bestimmen unser Handeln. Erfolg, dauernde Beschäftigung und Zielstrebigkeit sind Maßstäbe, an denen wir uns gerne messen lassen und auch andere danach beurteilen.

Einzig der Tod kann uns bremsen, so meinen wir. Denn es sind oft die Nachrichten über das plötzliche Sterben eines uns bekannten Menschen, die uns innehalten lassen. Die Verhältnisse im Leben werden scheinbar wieder gerade gerückt, und sei es nur für ein paar Stunden.

Schlußstück

Der Tod ist groß.
Wir sind die Seinen
lachenden Munds.
Wenn wir uns mitten im Leben meinen,
wagt er zu weinen
mitten in uns.

Rainer Maria Rilke (1875-1926)

Dann grübeln wir, reden uns ein, ab jetzt bewusster und gelassener zu leben. Bleiben ruhig für Minuten, Stunden. Und springen doch schnell wieder auf: um weiter zu hasten.