Die NSA kann alles – außer PowerPoint

Die National Security Agency ist mächtig und kann eigentlich alles. Naja, fast alles. Denn das Erstellen von Präsentationen in PowerPoint (übrigens eine Software des PRISM Providers P1: Microsoft) gehört definitiv zu den Bereichen, in denen noch Potential zur Optimierung liegt, wie man in der Washington Post aktuell lesen konnte.

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Auch EmilandDC hat das schon erkannt und bei SlideShare anschaulich dargestellt, was man besser machen könnte.

Irgendwie macht das die NSA aber auch menschlich. Und wer weiß, vielleicht glauben sie dort bei so viel Hang zu nostalgischem Foliendesign auch noch an den Weihnachtsmann.

Keine bösen Überraschungen

Ich habe Post bekommen. Von meinen Stadtwerken. Und ich bin so froh, dass sie für mich da sind.

Durch den langen Winter und die ausgedehnte Heizperiode bis in den Mai hinein, möchte man die monatliche Abschlagszahlung um 15 Prozent erhöhen, heißt es in dem Schreiben. Na klar, das verstehe ich. Schließlich habe ich damit gerechnet, und genau genommen habe ich sogar bis in den Juni (!) hinein noch hin und wieder die Heizung eingeschaltet.

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„Dies geschieht vorausschauend, um Ihnen und uns böse Überraschungen […] zu ersparen.“

Danke. Das ist sehr nett von Euch, liebe Stadtwerke. Es ist doch bestimmt ein schönes Gefühl, wenn man weiß, man sitzt als Energieversorger am längeren Hebel, oder?

Erbsensuppe zum Abschied

Schluss. Aus. Vorbei. Im Schlemmerbistro von Stefanie „Steffi“ Pricke bleibt man ab jetzt unter sich.

Kein Radiohörer soll mehr in die heimelig romantische Stimmung aus Mettgeruch und Kaffeeduft eintauchen und die Privatsphäre der kleinstadtneurotischen Stammgäste und der Klatschpresse-belesenen Besitzerin stören. Nun denn, ich kann’s verstehen. Genug ist genug.

Was mir im Kopf bleiben wird, ist der letzte und selbst ausgedachte Witz der beiden Macher Andreas Altenburg und Harald Wehmeier am Ende des Serienfinales, der sich mit Lebenskrisen und Hülsenfrüchten beschäftigt:

Treffen sich zwei Cocktailwürstchen in der Erbsensuppe.
Sagt die eine: „Ganz schön heiß hier.“
Darauf die andere: „Ja, ich bin auch schon ganz genervt – meine Verabredung ist gerade geplatzt!“

In diesem Sinne: „Rocky, Aus…!“

Das Twitter-Ich

Vier Jahre nutze ich jetzt bereits Twitter und habe in dieser Zeit durchschnittlich sechs Tweets am Tag abgesetzt. Meist sind es Belanglosigkeiten wie diese hier:

Es ist nicht so, dass Twitter lebensnotwendig wäre oder einen Menschen grundlegend verändert, aber hin und wieder gibt es den gewissen Mehrwert an Information, den man sich vielleicht sonst nie geholt hätte. Zum Beispiel wurde die simple und nicht adressierte Frage nach dem Praktiker-Markt in Neumünster recht unerwartet beantwortet und ich erfuhr ganz ohne eigene Recherche, warum die 25 % Rabatt-Aktion dort nicht gilt.

Das sind die kleinen Dinge, die Twitter so liebenswert machen. Neben den Nachrichten natürlich, die man so schnell mittels Fingertipp konsumieren kann, wie fast nirgendwo anders. Und neben den Komikern mit mehreren tausend Followern, die den Auftrag erhalten haben, uns kleine Timeline-Leser zu beglücken.

Es gelingt ihnen. Erfreulicherweise immer wieder. Ich lache beinahe jede Woche über Tweets wie diesen hier von @Einstueckkaese:

Twitter ist einfach ein Teil des Alltags geworden, etwas Selbstverständliches. Sicher werden einige Leute denken, das sei albern. Mag sein, aber für mich ist es immer noch sinnvoller, als private Fernsehsender oder Computerspiele. In diesem Sinne werde ich weitertweeten und weiterlesen, damit ich auch morgen noch etwas zum Lachen habe. Danke.