Netto macht das schon. Also, das mit den QR-Codes.

Man hört und liest ja oft, dass der QR-Code (QR = Quick Response) vor allem von Marken noch zu wenig genutzt wird.

Die Marketingabteilung des Filialisten „Netto Marken-Discount“ hat sich daher im neuesten Prospekt ein Gewinnspiel ausgedacht, um dadurch das offensichtliche Ungleichgewicht zwischen denen, die diese Codes nutzen und den vielen anderen, die es eben nicht tun, auszugleichen. Nahezu jedes Produkt kann gescannt werden.

Die Seite der Delikatess Leberwurst sieht z.B. so aus.

Der Geist der Weihnacht

Weihnachten wird unterm Baum entschieden
Mit diesem Slogan wirbt Einzelhändler Media Markt für seinen Weihnachts-Umsatz. Da ich ohnehin kein Freund dieses aus meiner Sicht sinnlosen Konsumterrors bin, stößt mich genau diese Art der Werbung besonders ab. 
Großes Kino für kleine Leute?
Ist denn Weihnachten nicht schon genug bestimmt von Geschenken von und für Freunde und Verwandte? Ich habe heute Morgen über diesen Tweet von Sachar Kriwoj einen Artikel der Welt Online gefunden und war vor allem von der Reaktion aus dem Hause Media Markt überrascht: 

Uns ist bewusst, dass unsere Spots nur einen kleinen Ausschnitt aus dem Gesamtereignis des Weihnachtsabends zeigen und wir den eigentlichen Anlass des Weihnachtsfestes, die frohe Botschaft von Jesu Geburt, nicht vollumfänglich darstellen können. 

Das sorgt für mich persönlich nur für noch mehr Ablehnung gegen die blinkende, piepende, auf Primärreize ansprechende Marketingstrategie der Handelsketten innerhalb der Metro Group. „Geiz ist geil“ und „Ich bin doch nicht blöd“ waren da nur der Anfang. 
In diesem Sinne: frohes Fest alle zusammen! 

    Danone kann zaubern!

    Ich bin heute auf einen beeindruckenden Zaubertrick des französischen Lebensmittelkonzerns Danone gestoßen. Der Trick nennt sich Activia und baut darauf auf, dass dieses Produkt mehr bietet, als eigentlich möglich sein dürfte. 
    „Drei Zutaten – und sonst nichts.“, verspricht der Hersteller: 
    Die drei Zutaten sind laut Verpackungsaufdruck Naturjoghurt, Erdbeeren und Rohrzucker. Auf unerklärliche Weise gelingt es Danone bei diesem Zauberkunststück, trotz der eher spärlichen Zusammensetzung dennoch Spuren von Gluten, Soja, Mandeln und anderen Nüssen, Erdnuss und Sesam in dem Joghurt auftauchen zu lassen. So verrät es zumindest der Allergenhinweis im Kleingedruckten auf der Banderole. 
    Das ist wirklich großartig! Welche Wunder kann ein Konzern mit diesem sagenhaften Talent wohl noch vollbringen? Wasser aus Sand? Oder Geld aus Altpapier? 
    Schon in der Vergangenheit sorgten unerklärliche Versprechungen bei ähnlichen Tricks Produkten für großes Aufsehen. Der Erfolg dieser magischen Produkttechnologie gipfelte in der Preisverleihung des Goldenen Windbeutels im Jahre 2009. 
    Ich bin gespannt, was uns in dieser Richtung noch alles erwartet. Freuen wir uns drauf!